Hier möchten wir über die vermittelten Isländer berichten:


Idar, der Rappe - Vermittlung von Idar und Moldi
Update: 08.09.2011
Guten Morgen,
ich will nur kurz berichten,daß Idar inzwischen bei uns gelandet ist.Wir haben ihn von der Isländernothilfe in Lüneburg, die beide aufgenommen hatten.Unser 32-jähriger Norweger war vor einiger Zeit gestorben und Ekzem ist bei uns nicht so das Problem. Wir haben ein Isländergestüt und da paßt der Oldie gut als Nachfolger unseres Dicken. Er hat meistens Freigang auf dem ganzen Grundstück, steht dann oft bei den Stuten und frißt außerhalb oder ist mit unseren Wallachen zusammen.Wegen des Ekzems holen wir ihn am Nachmittag in die Box und da bleibt er bis zum nächsten Morgen bis ca 10.30 Uhr.Dann kommt er raus.Er läßt sich prima reiten, ist sehr fleißig,  zuverlässig und sehr lieb, wirklich ein Schatz.
Dies nur mal schnell als Info, weil ich denke, es wird Sie interessieren. Ach ja, er sieht prima aus, scheuert nur ganz selten mal etwas und ist glänzend im Fell.
VieleGrüße
Familie Keller


Kongur und Gleysir - die beiden waren so verhungert, dass wir alle große Angst hatten, sie würden es nicht mehr schaffen.


Update: 02.09.2011
Es ist lange her, dass wir mit der jetzigen Besitzerin Kontakt hatten. Sie hatte leider Internetprobleme und konnte sich nicht melden.

Kongur und Gleysir leben nicht mehr! Beide gingen Ende Mai 2011 über die Regenbogenbrücke auf die unendlichen grünen Weiden.
Gleysir hatte unsagbare Schmerzen wegen seiner Arthrosen und konnte nicht mehr gehen. Da Kongur ohne ihn so unsicher war und das Leben nach über 19 gemeinsamen Lebenjahren nicht zu meistern wusste, konnte die jetzige Besitzerin ihn nicht alleine zurück lassen. Ich ziehe den Hut vor soviel Pferdeverstand und Mut zur Kritik. Für diese Entscheidung hat nicht jeder Verständnis. Sie hat sie aber Kongur zuliebe getroffen und wir denken, dass es für die Wallache so am besten war.

Beide hatten noch ein ganz wundervoll geliebtes, futterreiches Jahr ohne Entbehrungen in jeglicher Hinsicht - ehr ein Jahr des Überflusses.

Ich persönlich danke Illo für ihren uneigennützlichen Einsatz und die Kosten, die sie klaglos für die beiden auf sich genommen hat. Gäb es nur mehr von diesen Tiermenschen in unserer Welt, wäre die Not der Tiere nicht so groß.


Macht's gut ihr beiden Oldies. Eure Geschichte hat uns gezeigt, wie sinnvoll unsere Arbeit ist und bleibt. So war euer Leid nicht umsonst.

Hier werden sie sicherlich einige Tier von uns allen getroffen haben:
http://www.indigo.org/rainbow/rainbow-de.html

Update: 03.10.10
Es gibt wieder neue Bilder von den beiden. Und wenn ich nicht genau wüsste, dass sie es sind, würde ich es nicht glauben wollen, so gut sehen sie wieder aus!!! Ganz herzlichen Dank für die gute Pflege an Illo. Man merkt, wie sehr sie die beiden in ihr Herz geschlossen hat und alles was in ihrer Macht steht für sie tut.
Leider ist es immer noch nicht möglich, sie in einer anderen Position als beim Fressen zu fotografieren.



Update:
13.09.2010

Die beiden Wallache sind nun seit 9 Wochen in der neuen Heimat und sehen mittlerweile wieder gut aus. Sie müssen sicherlich noch einige Kilos zunehmen, aber es ist schon ein enormer Erfolg sichtbar. Sie haben sich sehr gut eingelebt und Gleysir versteht sich ganz toll mit dem vorhandenen Faxi, Kongur steht leider sehr viel für sich allein, ist aber mit der Situation sehr zufrieden, denn so kann der rangniedrige Kerl in Ruhe fressen. Er war deutlich schlechter dran als sein Kumpel und muss noch mehr Kilos nachholen. Die Osteopathin hat bei Kongur 9 Wirbel eingerenkt, die Schmerzen, die er hatte kann man sich nun vorstellen und verstehen, warum er kaum laufen wollte. Nun steht noch ein Zahnarztbesuch bevor!



Leider hatte Kongur sich immer versteckt. Aber man kann ihn im Hintergrund erahnen.

Update:
17.08.2010
Nachdem die beiden sich wochenlang kaum bewegten, Gleysir stocksteif war und sich nur im Schritt fortbewegen konnte und Kongur schon nach wenigen Metern Tölt das Gleichgewicht nicht mehr halten konnte, fingen sie plötzlich gestern an zu laufen. Nicht viel, aber immerhin und heute morgen tobten sie über die Weide, hatten Spass an der eigenen, wiedergewonnenen Bewegung. Es hat also wohl an der Schwäche der langen Hungerei gelegen. Das bisschen Energie reichte nur noch zum langsamen Fortbewegen und dem Suchen nach den wenigen Grashalmen aus, die sie auf der abgefressenen und, schlimmer noch, vollgekoteten Weide finden konnten. Aber sie haben natürlich grosse Bewegungsdefizite, auch wenn sie sich jetzt anfangen zu bewegen. Mal sehen, was die bestellte Osteopatin finden kann.




Update:
04.08.2010
Hallo, freue mich, dass ich diese Hompage gefunden habe. Kongur und Gleysir geht es nach knapp 3 Wochen so gut, dass sie sich heute sogar mit meinem jungen Riesenisi versucht haben, anzulegen. Ich freue mich, dass aus den beiden Hungerhaken in so kurzer Zeit zwei blitzblanke und lebensfrohe Isländer geworden sind, die sich schon ordentlich gerundet haben.
Fotos dokumentieren den grossen Fortschritt.
Schön, dass es euch gibt. herzlichst ij
Und so sehen sie nach drei Wochen im neuen Zuhause aus:






Die beiden Islandwallache Kongur und Gleysir sind 1985 geboren, also 25 Jahre alt. Sie
suchen dringend auf Grund von Todesfall der Besitzerin ein neues Zuhause. Es handelt sich um Isländer ohne Ekzem. Sie sind lieb und brav, völlig problemlos, allerdings ziemlich abgemagert. Auch sind sie nicht mehr reitbar.
Da sie seit ganz vielen Jahren zusammen leben,  werden die beiden Jungs nur zusammen in ein privates Zuhause umziehen.

Standort: 27... Norddeutschland
Abgabe: mit Schutzvertrag und Platzkontrolle.



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